Sonntag, 23. März 2014

Ja, ich lebe!

Nach wie vor komme ich nicht sonderlich dazu meinen Blog zu pflegen. Aber es geht mit meiner Ausbildung (die mich dadurch, dass ich sie verkürze sehr einnimmt) in den Endspurt. Prüfungen stehen an, Projekte und Aufgaben beenden, ein kurzzeitiger Filialwechsel und mein Umzug nach Hause. Und dann ist alles wieder viel entspannter. Darauf freue ich mich schon richtig. Endlich wieder ohne schlechtes Gewissen zum Buch greifen, endlich wieder einfach mal Zeit für mich, Freunde und Familie. Dem Blog will ich dann endlich wieder mehr Zeit widmen. Vielleicht sieht man mich dann auch mal wieder bei youtube.

Mein letzter Eintrag war ja im Januar. Durch Fasching und dazugehörige Veranstaltungen hatte ich echt wenig Zeit, also eigentlich gar keine mehr. Praktisch arbeiten, nach Hause fahren (nach Hause heißt bei meinen Eltern, also gut 1h Fahrt), essen, umziehen und wieder los. Gerade weil ich viel nebenbei arbeiten musste und auch viel für die Ausbildung zu tun war, konnte ich leider Fasching gar nicht so genießen und mich auch somit mehr oder weniger schon entschieden, dass es mein letztes Jahr in der Prinzengarde war. Ein kleines bisschen bin ich zum Lesen gekommen. Vor allem durch meine neue App „Read more“. Im Februar habe ich eigentlich nur über den ganzen Monat verteilt „Die Heiratsschwindlerin“ von Sophie Kinsella gelesen. Es war jetzt nicht gerade das beste Buch von ihr, aber sie hat mal ganz ungewohnte Themen angesprochen, was mir an dem Buch dann im Nachhinein sogar erst sehr gut gefallen hat. Anfang des Monats habe ich dann einfach mal zu der „Ella und Micha“- Reihe von Jessica Sorensen gegriffen. Innerhalb von 4 Tagen hatte ich beide Bücher durch. Das erste hat mir wirklich sehr gut gefallen, das 2. allerdings hat mir die ganze Geschichte kaputt gemacht. Würde es bei rebuy oder momox nicht so gut wie gar nichts für die Bücher geben, hätte ich sie schon längst verkauft. Wirklich schade, dass einem die Fortsetzung so alles kaputt gemacht hat, das ist mir bei Büchern bisher eigentlich noch nie passiert.

Wann ich mich wieder melde? Ach, ich kann euch da nichts versprechen. Rezensionen schaffe ich vermutlich leider nach wie vor nicht, wenn ich mal Zeit habe, ist der Eindruck der Bücher einfach nicht mehr frisch genug. Was mir so in den nächsten Wochen passiert, vielleicht gibt es dafür mal wieder einen kurzen Moment, in dem ich meine, jetzt muss ich mich ganz schnell mal wieder mitteilen. Und bis dahin lasst es euch gut gehen…. Bis hoffentlich ganz bald wieder.


Eure Laura

Montag, 27. Januar 2014

So war mein 2013

Nachdem ich den Blog in den letzten Monaten sehr vernachlässigt habe, möchte ich euch jetzt wenigstens einen kleinen Rückblick des vergangenen Jahres geben. Ich versuche dies mal einigermaßen chronologisch zu ordnen.

Bella
Anfang 2013 hatten wir erstmal eine sehr traurige Nachricht. Unser lieber Hund Bella ist an Krebs erkrankt und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Dies waren wirklich schwere Wochen, den Hund hatten wir schon fast 10 Jahre. Mitte März musste mein Vater dann die Entscheidung treffen sie zu erlösen.
Damit kann ich aber zu meinem ersten Highlight 2013 kommen.

Bonnie
Am 2. Mai kam unser neues Familienmitglied Bonnie zu uns. Wieder ein Berner Sennenhund, denn wer einmal ein hatte, ist einfach ein Leben lang vernarrt in diese Rasse. 6 Wochen haben wir es ohne Hund ausgehalten, ein persönlicher Rekord. Bonnie macht uns natürlich sehr viel Freude, mittlerweile ist sie schon größer als Bella je geworden ist. Aber der verspielte Welpe zeigt sich noch sehr gut. Im Februar wird sie dann 1 Jahr alt.



Am 7. Juli war dann auch endlich das langersehente Bruce Springsteen Konzert. Front of Stage beim Boss. Mein größter Traum ist an dem Tag wahr geworden. Und was soll ich sagen, ich muss unbedingt nochmal dabei sein.
Nur einen Tag später hat mein treuer 21 Jahre alter Opel Astra mich verlassen, er ist mit den gelben Engeln davon geflogen.
Aber nur wenige Tage später stand dann mein neuer treuer Wegbegleiter in der Einfahrt, einen Seat Arosa. Zwar ziemlich klein im Gegensatz zum Opel, aber beim Einparken kommt mir dies nur oft zu Gute.

Mein Arosa, mittlerweile wird diese Seite
von pinken Blümchen verziert
Am 14. August bin ich Tante geworden. Mein Bruder ist Vater des kleinen Caspars geworden. Ein richtig süßer Wonneproppen. Leider  sehen wir ihn sehr selten, da mein Bruder mit seiner Familie in Frankfurt lebt. Übrigens hat mein Bruder dann auch nur 2 Monate später geheiratet. Also alles kurz vorm 30. Geburtstag noch geschafft.

Im Sommer ist dann auch mein Zimmer, in meinem Elternhaus, renoviert wurden. Schöne grüne Wände und ein eher rustikales Laminat zieren nun mein kleines Reich. Mit Möbeln bin ich da noch spärlich dran. Ein Bett, ein Bücherregal, eine kleine Kommode. Aber da ich ja in wenigen Monaten aus meiner Wohnung ausziehe, will ich erstmal gucken was da noch übrig bleibt.

Das war es dann eigentlich schon mit den Höhenpunkten 2013. Vielleicht noch kurz zu erwähnen, ich habe mich seit Jahren nun mal wieder piercen lassen. Einmal ein Tragus und ein Septum. Vielleicht mache ich dieses Jahr auch endlich mal wieder mein Bauchnabelpiercing neu.

So und nun 2014. Ich nehme mir natürlich vor, wieder mehr zu bloggen und fleißig für meine Abschlussprüfung zu lernen.

Diesen Monat konnte ich mich gut entspannen, 3 Arbeitstage und die restlichen Wochen sind abwechselnd Schule und Urlaub. Ab nächsten Monat wird es dann wirklich stressig zugehen. Also habe ich meine Zeit gut genutzt und diesen Monat 4 Bücher beendet und 3 gelesen. Mein Ziel sind dieses Jahr mal wieder 20 Bücher zu schaffen. Da ich im letzten Jahr einfach so wenig gelesen habe. Allerdings werde ich mich diesbezüglich wohl eher auf die Zeit nach der Abschlussprüfung drauf konzentrieren.

Ich hoffe, ihr guckt auch auf euer letztes Jahr mit mehr Höhepunkten als Enttäuschungen, Trauer, o.ä. zurück.

Auf ein wunderschönes Jahr 2014.

Eure Laura

Dienstag, 3. September 2013

Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“

Dieses Buch schien mich regelrecht  zu verfolgen. An jedem Schaufenster, auf jeder Internetseite und in meinem Mails… überall war es. Warum ich es mir dann doch erst nach Monaten gekauft habe? Weil ich bei dieser nichts aussagenden Inhaltsbeschreibung keinen Grund gefunden habe, es mir zu kaufen. Na gut, bis mich dann doch auf einmal die Neugier gepackt hat und es in meinem Einkaufswagen gelandet ist.

Inhalt: So, ich möchte hier dann doch mal etwas mehr von der eigentlichen Beschreibung des Buches abweichen. Louisa Clark ist mit ihrem Leben irgendwie so zufrieden, wie es halt ist. Seit Jahren den gleichen Job im Cafe, den Freund Patrick und wohnen bei ihren Eltern. Als sie ihren Job verliert und sich schnell etwas Neues suchen muss, da sie ihre Eltern auch finanziell unterstützt, trifft sie auf Will.
Will sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl, er ist schwer gelähmt und kann so gut wie nichts mehr alleine machen. Ohne jegliche Vorkenntnisse wird Louisa von Wills Mutter eingestellt. Sie soll sich nun um Will kümmern, ihn Füttern, ihn unterhalten und ablenken. Doch mit Will ist es nicht leicht, ein einst reicher Geschäftsmann der tun und lassen konnte was er wollte und nun plötzlich an einem Rollstuhl gefesselt ist.


Fazit: Zu Anfang dachte ich mir, warum denn jemand so dreist die wahre Geschichte „Ziemlich beste Freunde“ klaut. Leider kommt einem der Anfang doch sehr bekannt vor und es gibt viele Parallelen zu dem Filmhit. Im Verlaufe des Buches geht es hier aber doch etwas tiefgründiger. Es ist schwierig hier etwas zu schreiben, ohne jemanden zu viel zu verraten. Denn was eigentlich den Schwerpunkt der Geschichte gestaltete kam für mich ziemlich unerwartet. Vielleicht war es deshalb auch so gut, dass die Beschreibung des Buches nicht viel aussagte. Ein Thema mit dem man sich wahrscheinlich nur ungern auseinandersetzen will. Es hat einem zum Nachdenken angeregt. Und auch wenn ich die Gedanken und Pläne von Will sehr gut nachvollziehen konnte, hat ein Louisa doch immer wieder vom Gegenteil überzeugen können.
Schlussendlich kann ich sagen, auch wenn die Geschichte anfangs an „Ziemlich beste Freunde“ erinnert, ist die weitergehende Handlung für mich bisher einmalig gewesen. Es war vielleicht kein Buch, bei dem es mir schwer fiel es zur Seite zu legen, aber dafür eines, bei dem ich noch lange nachdem ich das Buch beendet habe, über die Geschichte und das Ende Nachdenken musste.

2013/ Rowohlt Taschenbuch Verlag/ 519 Seiten

Hat jemand von euch dieses Buch gelesen? Wie erging es euch bei diesem Thema?

Liebe Grüße 
Laura