Montag, 27. Januar 2014

So war mein 2013

Nachdem ich den Blog in den letzten Monaten sehr vernachlässigt habe, möchte ich euch jetzt wenigstens einen kleinen Rückblick des vergangenen Jahres geben. Ich versuche dies mal einigermaßen chronologisch zu ordnen.

Bella
Anfang 2013 hatten wir erstmal eine sehr traurige Nachricht. Unser lieber Hund Bella ist an Krebs erkrankt und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Dies waren wirklich schwere Wochen, den Hund hatten wir schon fast 10 Jahre. Mitte März musste mein Vater dann die Entscheidung treffen sie zu erlösen.
Damit kann ich aber zu meinem ersten Highlight 2013 kommen.

Bonnie
Am 2. Mai kam unser neues Familienmitglied Bonnie zu uns. Wieder ein Berner Sennenhund, denn wer einmal ein hatte, ist einfach ein Leben lang vernarrt in diese Rasse. 6 Wochen haben wir es ohne Hund ausgehalten, ein persönlicher Rekord. Bonnie macht uns natürlich sehr viel Freude, mittlerweile ist sie schon größer als Bella je geworden ist. Aber der verspielte Welpe zeigt sich noch sehr gut. Im Februar wird sie dann 1 Jahr alt.



Am 7. Juli war dann auch endlich das langersehente Bruce Springsteen Konzert. Front of Stage beim Boss. Mein größter Traum ist an dem Tag wahr geworden. Und was soll ich sagen, ich muss unbedingt nochmal dabei sein.
Nur einen Tag später hat mein treuer 21 Jahre alter Opel Astra mich verlassen, er ist mit den gelben Engeln davon geflogen.
Aber nur wenige Tage später stand dann mein neuer treuer Wegbegleiter in der Einfahrt, einen Seat Arosa. Zwar ziemlich klein im Gegensatz zum Opel, aber beim Einparken kommt mir dies nur oft zu Gute.

Mein Arosa, mittlerweile wird diese Seite
von pinken Blümchen verziert
Am 14. August bin ich Tante geworden. Mein Bruder ist Vater des kleinen Caspars geworden. Ein richtig süßer Wonneproppen. Leider  sehen wir ihn sehr selten, da mein Bruder mit seiner Familie in Frankfurt lebt. Übrigens hat mein Bruder dann auch nur 2 Monate später geheiratet. Also alles kurz vorm 30. Geburtstag noch geschafft.

Im Sommer ist dann auch mein Zimmer, in meinem Elternhaus, renoviert wurden. Schöne grüne Wände und ein eher rustikales Laminat zieren nun mein kleines Reich. Mit Möbeln bin ich da noch spärlich dran. Ein Bett, ein Bücherregal, eine kleine Kommode. Aber da ich ja in wenigen Monaten aus meiner Wohnung ausziehe, will ich erstmal gucken was da noch übrig bleibt.

Das war es dann eigentlich schon mit den Höhenpunkten 2013. Vielleicht noch kurz zu erwähnen, ich habe mich seit Jahren nun mal wieder piercen lassen. Einmal ein Tragus und ein Septum. Vielleicht mache ich dieses Jahr auch endlich mal wieder mein Bauchnabelpiercing neu.

So und nun 2014. Ich nehme mir natürlich vor, wieder mehr zu bloggen und fleißig für meine Abschlussprüfung zu lernen.

Diesen Monat konnte ich mich gut entspannen, 3 Arbeitstage und die restlichen Wochen sind abwechselnd Schule und Urlaub. Ab nächsten Monat wird es dann wirklich stressig zugehen. Also habe ich meine Zeit gut genutzt und diesen Monat 4 Bücher beendet und 3 gelesen. Mein Ziel sind dieses Jahr mal wieder 20 Bücher zu schaffen. Da ich im letzten Jahr einfach so wenig gelesen habe. Allerdings werde ich mich diesbezüglich wohl eher auf die Zeit nach der Abschlussprüfung drauf konzentrieren.

Ich hoffe, ihr guckt auch auf euer letztes Jahr mit mehr Höhepunkten als Enttäuschungen, Trauer, o.ä. zurück.

Auf ein wunderschönes Jahr 2014.

Eure Laura

Dienstag, 3. September 2013

Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“

Dieses Buch schien mich regelrecht  zu verfolgen. An jedem Schaufenster, auf jeder Internetseite und in meinem Mails… überall war es. Warum ich es mir dann doch erst nach Monaten gekauft habe? Weil ich bei dieser nichts aussagenden Inhaltsbeschreibung keinen Grund gefunden habe, es mir zu kaufen. Na gut, bis mich dann doch auf einmal die Neugier gepackt hat und es in meinem Einkaufswagen gelandet ist.

Inhalt: So, ich möchte hier dann doch mal etwas mehr von der eigentlichen Beschreibung des Buches abweichen. Louisa Clark ist mit ihrem Leben irgendwie so zufrieden, wie es halt ist. Seit Jahren den gleichen Job im Cafe, den Freund Patrick und wohnen bei ihren Eltern. Als sie ihren Job verliert und sich schnell etwas Neues suchen muss, da sie ihre Eltern auch finanziell unterstützt, trifft sie auf Will.
Will sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl, er ist schwer gelähmt und kann so gut wie nichts mehr alleine machen. Ohne jegliche Vorkenntnisse wird Louisa von Wills Mutter eingestellt. Sie soll sich nun um Will kümmern, ihn Füttern, ihn unterhalten und ablenken. Doch mit Will ist es nicht leicht, ein einst reicher Geschäftsmann der tun und lassen konnte was er wollte und nun plötzlich an einem Rollstuhl gefesselt ist.


Fazit: Zu Anfang dachte ich mir, warum denn jemand so dreist die wahre Geschichte „Ziemlich beste Freunde“ klaut. Leider kommt einem der Anfang doch sehr bekannt vor und es gibt viele Parallelen zu dem Filmhit. Im Verlaufe des Buches geht es hier aber doch etwas tiefgründiger. Es ist schwierig hier etwas zu schreiben, ohne jemanden zu viel zu verraten. Denn was eigentlich den Schwerpunkt der Geschichte gestaltete kam für mich ziemlich unerwartet. Vielleicht war es deshalb auch so gut, dass die Beschreibung des Buches nicht viel aussagte. Ein Thema mit dem man sich wahrscheinlich nur ungern auseinandersetzen will. Es hat einem zum Nachdenken angeregt. Und auch wenn ich die Gedanken und Pläne von Will sehr gut nachvollziehen konnte, hat ein Louisa doch immer wieder vom Gegenteil überzeugen können.
Schlussendlich kann ich sagen, auch wenn die Geschichte anfangs an „Ziemlich beste Freunde“ erinnert, ist die weitergehende Handlung für mich bisher einmalig gewesen. Es war vielleicht kein Buch, bei dem es mir schwer fiel es zur Seite zu legen, aber dafür eines, bei dem ich noch lange nachdem ich das Buch beendet habe, über die Geschichte und das Ende Nachdenken musste.

2013/ Rowohlt Taschenbuch Verlag/ 519 Seiten

Hat jemand von euch dieses Buch gelesen? Wie erging es euch bei diesem Thema?

Liebe Grüße 
Laura

Dienstag, 27. August 2013

Jenny Downham „Bevor ich sterbe“

Kennt ihr das, ihr wollt ewig etwas Bestimmtes haben und dann, wenn ihr es endlich habt, ist es irgendwie gar nicht mehr so reizvoll?
So ging es mir mit diesem Buch, wirklich jahrelang stand es auf meinem Wunschzettel. Irgendwann habe ich dann die Chance genutzt und es günstig als Hardcover bei Medimops bestellt. Und gute 2 Jahre später nahm ich es dann zur Hand.

Inhalt: Tessa wurde mit ihren jungen 16 Jahren nun von ihrem Krebs besiegt. Schon jahrelang ging der Kampf gegen die Leukämie, nun gibt es keine Hoffnung mehr. Also was macht Tessa, sie schreibt eine Liste. Eine Liste, mit Dingen, die sie noch vor ihrem Tod erleben will. Genau wie eine 16 Jährige handelt, die nichts mehr zu verlieren hat, macht Tessa nun ihre Erfahrungen u.a. mit Drogen, Alkohol und Sex.

Fazit: Ja, man kann sagen, ich habe mich durch dieses Buch gequält. Auch wenn mich der Handlungsstrang sehr interessiert hat, war Tessa für mich wahrscheinlich die unsympathischste Protagonistin, die ich je erlebt habe. Das Buch war nicht mein erstes, in dem es darum ging, wie Jugendliche mit Krebs und auch Tod konfrontiert werden. Aber wirklich noch nie habe ich Reaktionen und Verhalten einer Person so wenig nachvollziehen können. Ich kann ja ein bisschen Egoismus in so einer Situation nachvollziehen, aber hier ging es mir eindeutig zu weit. Wenn man sich nicht mit der Protagonistin anfreunden kann, hat das Buch quasi schon verloren. Und das hat es leider auch. Das einzige was ich in diesem Buch wirklich unglaublich gut beschrieben und geschrieben fand, waren die letzten Momente vorm Tod. Noch nie habe ich das so eindrucksvoll geschildert irgendwo gelesen. Ja, diese letzten Seiten waren mitreißend. Nur dadurch kann ich sagen, dass mir an dem Buch auch was gefallen hat.
2008/ cbj Verlag/ 317 Seiten


Viele liebe Grüße
eure Laura